Großbaustelle Werre – was uns ab 2026 erwartet
- KVO Inform

- 14. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
In Absprache mit der Stadt Bad Oeynhausen informiert der Kanuverband NRW e.V. über die naturnahe Umgestaltung der unteren Werre von Löhne bis Bad Oeynhausen – Sielwehr. https://www.kanu-nrw.de/de/freizeitsport/gewaesserinformationen/gewaesserbaustellen/
Ab 2026 beginnt an der Werre eine umfangreiche Gewässerbaumaßnahme, die sich über mindestens zwei Jahre erstrecken wird – und die deutliche Auswirkungen auf die Kanubefahrung hat. Schritt für Schritt wird der Fluss umgestaltet, mit zahlreichen Eingriffen in den Wasserstand und den Verlauf.
Über alle aktuellen Bauabschnitte und die jeweiligen Einschränkungen für den Kanubetrieb informiert der Kanubezirk 10 regelmäßig auf seiner Homepage: https://kanu-nrw-bezirk10.de
Der Startschuss fällt am 5. Januar 2026:
Am Sielwehr in Bad Oeynhausen (km 4,8) wird das Stauziel zunächst um 0,8 Meter abgesenkt – und das für mindestens 14 Tage. Sobald es die Witterung zulässt, folgt der nächste entscheidende Schritt: der Bau einer temporären Schwelle am sogenannten Werreknie, der westlichen Grenze des Baufeldes. Dieses liegt zwischen der Straßenbrücke Gohfeld (km 6,5) und dem Sielwehr beziehungsweise dem Bootshaus des KVO.
Während dieser Phase bleibt die Werre weiterhin passierbar: Das Umtragen an der provisorischen Gleite am Werreknie ist flussabwärts gesehen auf der linken, nördlichen Seite möglich. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Fluss wieder aufgestaut. Die neue Schwelle sorgt dafür, dass der Wasserstand oberhalb – bis hinauf nach Löhne – auf dem bisherigen Niveau bleibt. Künftige Absenkungen betreffen dann ausschließlich den eigentlichen Baustellenabschnitt zwischen Sielwehr und Werreknie.
Der Blick nach vorn:
Ab Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 beginnen die großen Eingriffe am Sielwehr. Geplant sind unter anderem der Abtrag bestehender Dämme, umfangreiche Bodenarbeiten für eine neue raue Gleite sowie der Bau einer bauzeitlichen Umflutstrecke. Herzstück wird eine rund 360 Meter lange Gleite mit etwa 34 Becken. Im Februar oder März 2027 folgen schließlich der Abriss der alten Sielbrücke und des Sielwehres selbst.
Wenn alles nach Plan verläuft, heißt es zum Spätsommer 2027: Baustelle geräumt – und die Werre bereit für ein neues Kapitel.
Wir halten euch weiterhin auf dem Laufenden.
Quelle: https://kanu-nrw-bezirk10.de

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